Instruktor

Instruktorenausbildung

(insgesamt ca. 150 Stunden in 4 Modulen – 2x 1 Woche + 2x 1 verlängertes Wochenende)

Die Instruktorenausbildung qualifiziert Personen für folgende Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten

  • †  Arbeit in Ausbildungsphase 1, 2 und 3 
  • †  Jugendausbildung
  • †  Talentesuche / Umstieg in eine neue Bootsklasse (Steuer, Vorschot)
  • †  Gezielte Schulung im Hinblick auf Regattatätigkeit
  • †  Erstellung von mittelfristigen Traininsplänen

Dazu werden folgende fächerübergreifende Lernziele angestrebt.

Der/die TeilnehmerIn kann:

- Übungseinheiten strukturiert planen und umsetzen

  • Bootsklassenspezifisches Bootshandling im Hinblick auf Regattatätigkeit schulen
  • Auftretende Fehler und deren mögliche Auswirkungen erkennen 
  • Fehler individuell methodisch richtig abbauen oder bereits (präventiv) verhindern
  • Die Wettersituation und deren Entwicklung einschätzen
  • Bootsspezifische Teillernziele methodisch richtig lehren
  • Sicherheitsaspekte umsetzen und lehren

- Besitzt den Motorbootführerschein 10m

Die Zulassung zur Instruktorenausbildung erfolgt aufgrund folgender Kriterien

  • Eigenkönnen (praktische und theoretische Eignungsprüfung)
  • Nachweis von Praxistätigkeit (Club, Landesverband, OeSV)
  • Möglichst: Übungsleiterausbildung, Motorbootschein

Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen in olympianahen Klassen und gezielte Weiterbildung im Regattasegeln. In dieser sehr schwierigen Phase sollen Entscheidungen über die zukünftige Bootsklasse und auch die Position am Boot (Steuer/Vorschot) getroffen werden. Der Tätigkeitsbereich wird clubintern sowie klassenbezogen regional bzw. überregional sein.

Die Ausbildung zum staatlich geprüften Instruktor Segeln findet durch die Bundessportakademie (BSPA) in Kooperation mit dem OeSV statt. Die Ausbildung erfolgt durch Lehrbeauftragte der BSPA und des OeSV. Im Rahmen des 4.Moduls findet eine kommissionelle Prüfung statt.

Die positiv abgeschlossene Instruktorenausbildung ist Voraussetzung für die Trainerausbildung.